Installation und Ersteinrichtung

Voraussetzungen

Für eine Kundeninstanz wird ein Linux-Server mit Docker Compose, ausgehendem HTTPS-Zugang zum Update-Server und persistentem Speicher für Daten, Uploads, Sicherungen und Protokolle benötigt. Die Anwendung wird als signiertes Release-Paket installiert. Die produktive Instanz besteht aus App und PostgreSQL und liegt unter /opt/ismslite/instances/<domain>/.

Die Erstinstallation wird mit dem freigegebenen Installationspaket durchgeführt. Das Paket richtet die Instanz, die Umgebungsdatei und die Compose-Konfiguration ein. Eigene Compose-Dateien oder ein manuell ersetzter Updater sind kein unterstützter Installationsweg.

Instanz anlegen

  1. Das aktuelle, signierte Release-Paket über den vorgesehenen Installationsweg beziehen.
  2. Domain, Ports und die Werte der Umgebungsdatei festlegen. Geheimnisse bleiben auf dem Server und werden nicht in die Anwendung oder ein Repository kopiert.
  3. Stack starten und den Health-Status abwarten. Beim Start führt die Anwendung fehlende Migrationen und die mitgelieferten Kataloge aus.
  4. Die Instanz im Browser öffnen und das initiale Administratorkonto mit dem einmaligen Setup-Link aktivieren.
  5. Nach der ersten Anmeldung das Passwort setzen, Firmenangaben eintragen und die Lizenz aktivieren.

Grundkonfiguration

Öffne Einstellungen und pflege zuerst Firmenname, Kontakt, Branche und gegebenenfalls Datenschutzangaben. Lege danach Abteilungen, Benutzerkonten und Rollen an. Wähle unter Framework-Verwaltung den für die Instanz verwendeten Katalog und setze ihn als Standardframework.

Einstellungen mit Reitern für Unternehmen, Rollen, Zugänge und System

Sicher starten

  • Einen Mailversand erst nach erfolgreichem Verbindungstest aktivieren.
  • Externe Anmeldung erst nach Prüfung der Rücksprung-URL und der Benutzerzuordnung aktivieren.
  • Vor der Erfassung produktiver Daten eine erste Systemsicherung erstellen.
  • Der Lizenz- und Updatekanal gehört in die Verwaltung der Instanz, nicht in einzelne Benutzerkonten.

Lokale Testinstanz

Für Entwicklung und Schulung startet docker compose up die Anwendung auf Port 4200 und Mailpit auf Port 4201. Diese Umgebung verwendet Entwicklungswerte und darf nicht als Kundeninstanz übernommen werden.